Umwelt- und Planungsrecht in Praxis und Wissenschaft

Unter dem Titel „Umwelt- und Planungsrecht in Praxis und Wissenschaft“ existiert seit 2009 in Halle/Saale ein Forum zur Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen der Verwaltungs- und Verfahrenspraxis auf den Gebieten des Umweltschutzes und der Raum- sowie Fachplanung. Ziel ist es, in Kooperation mit den auf diesen Gebieten tätigen Institutionen, Landes- und Kommunalbehörden sowie Verbänden der Region ein Forum zur Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse anzubieten und den Erfahrungsaustausch mit Akteuren aus der Rechts- und Verwaltungspraxis im mitteldeutschen Raum zu gestalten.

Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht die Organisation einer kontinuierlichen Veranstaltungsreihe zu ausgewählten Themen aus dem gesamten Bereich des Umwelt- und Planungsrechts. Die UPPW-Reihe wird von einem fachkundigen Koordinierungskreis unter dem institutionellen Dach der Juristischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Kooperation mit dem Umweltbundesamt konzipiert. Regelmäßig finden drei Veranstaltungen je Semester statt. Ein maßgebliches Kriterium für die Auswahl der Themen ist die Praxisrelevanz, insbesondere soll über neuere Rechtsentwicklungen informiert werden.

Die UPPW-Reihe wendet sich an alle mit dem Umwelt- und Planungsrecht befassten Personen aus den unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern der Praxis, Wissenschaft und Ausbildung. Eingeladen sind ausdrücklich auch alle Studierenden mit entsprechenden Interessenschwerpunkten.

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UUPW-Vortrag Nr. 35

Dr. Willy Boß, Magdeburg und Johannes Dorendorf, Halle Intelligentes (Kompensations-)

Flächenmanagement als Beitrag zur Senkung des Entzugs landwirtschaftlicher Flächen

In Deutschland werden täglich rund 70 Hektar durch den Siedlungs- und Verkehrswegebau in Anspruch genommen. Hinzu kommen weitere Flächen für den Ausgleich der Eingriffe in Natur und Landschaft. Die Nationale Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung verfolgt das ehrgeizige Ziel bis 2020 die Flächeninanspruchnahme für Siedlung und Verkehr auf 30 Hektar je Tag zu begrenzen. Dieses Ziel ist aus Sicht der Praxis mit der gegenwärtigen Vorgehensweise nicht zu erreichen.

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UPPW-Vortrag Nr. 34

Dienstag, 26. April 2016, 16:00–18:00 Uhr,  Hörsaal XV, (Melanchthonianum), Universitätsplatz

Rechtsanwalt Gregor Franßen, EMLE, Essen

„Deponien auf neuen Flächen – Standortbezogene Rechtsfragen“

In mehreren Bundesländern besteht aktuell ein zumindest regionaler Deponiebedarf, teilweise ist die Entsorgungssicherheit landesweit nicht gegeben. Trotz Zero-Waste-Ansätzen, die u.a. eine Entbehrlichkeit von Deponien zum Ziel haben, werden Deponien langfristig unverzichtbar sein. Es ist nicht allgemeinwohldienlich, deponierungsbedürftige Abfälle in günstigere Verwertungswege entweichen zu lassen, in denen eine ordnungs-gemäße und unschädliche Entsorgung nicht gewährleistet ist.

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UPPW-Vortrag Nr. 33

Prof. Dr. Alexander Roßnagel

„Einbezug der Öffentlichkeit in Entscheidungsprozesse zu Windkraftanlagen“

Windkraftanlagen tragen den Konflikt zwischen Nutznießer und Betroffenen
der Energieerzeugung in die Fläche. Trotz dem allgemeinen Bekenntnis zur
Energiewende führen Vorhaben, Windkraftanlagen zu errichten, vielfach zu
heftigen Konflikten vor Ort. Mit der Art und Weise, wie diese Konflikte in
Planungs- und Genehmigungsverfahren bearbeitet werden, sind alle Beteiligten unzufrieden.
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