UPPW-Vortrag Nr. 54

Dienstag, 04.02.2020, 16:00-18:00 Uhr, Hörsaal XVII (Melanchthonianum)

Dr. Markus Appel, LL.M., Fachanwalt für Verwaltungsrecht (Linklaters LLP), Berlin

Stromnetzausbau für die Energiewende: Aktuelle Rechtsfragen und Beschleunigungsbestrebungen

Mit der Energiewende verlagert sich die Stromerzeugung aus konventionellen Kraftwerken in der Mitte und im Süden Deutschlands immer mehr hin zu Windkraftanlagen an Land und auf See. Daher muss das Stromübertragungsnetz vor allem in Nord-Süd-Richtung ausgebaut werden.

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UPPW-Vortrag Nr. 53

Dienstag, 21.01.2020, 16:00-18:00 Uhr, Hörsaal XVII (Melanchthonianum EG)

Dr. Moritz Reese, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, Leipzig

Nachhaltiges urbanes Wassermanagement – Herausforderungen und Rechtsrahmen

Die urbanen Wasserinfrastrukturen unterliegen einem multiplen „Nachhaltigkeitsdruck“ durch städtebauliche, klimatische und demographische Entwicklungen und durch erhöhte Anforderungen an den Gewässerschutz, den Ressourcenschutz und die Energieeffizienz. Anpassungserfordernisse ergeben sich vor allem bei der Niederschlagswasserbewirtschaftung.

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UPPW- Vortrag Nr. 52

Dienstag, 10. Dezember 2019, 16:00 – 18:00 Uhr, Hörsaal XX (Melanchthonianum, 2.OG)

Dr. Caroline Douhaire, Rechtsanwältin, Berlin

Unionsrechtliche Anforderungen an das Düngerecht

Die Richtlinie 91/676/EWG (Nitratrichtlinie) verpflichtet die Mitgliedstaaten dazu, die Verunreinigung der Gewässer durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen, insbesondere der Düngung, zu bekämpfen. Doch auch über 28 Jahre nach dem Inkrafttreten der Richtlinie ist das Grundwasser in Deutschland vielerorts erheblich mit Nitrat belastet. Der für das Grundwasser geltende Nitratgrenzwert i.H.v. 50 Milligramm pro Liter wurde dem jüngsten Nitratbericht zufolge an knapp 30% der Messstellen des EU-Nitratmessnetzes überschritten.

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UPPW-Vortrag Nr. 51 – Doppelveranstaltung!

Dienstag, 2. Juli 2019, 16:00 – 18:00 Uhr, Hörsaal XX (Melanchthonianum, 2. OG)

Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt (LL.M., M.A.)

Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik, Leipzig

Klimaschutz als Menschenrechtsproblem

Um die Grundrechte auf Leben, Gesundheit und Eigentum vor Schäden durch Hitzewellen und Naturkatastrophen auch in Deutschland zu schützen, ist Ende 2018 Klage vor dem Bundesverfassungsgericht mit dem Ziel erhoben worden festzustellen, dass Bundesregierung und Bundestag die globale Erwärmung konsequenter bekämpfen müssen. Zumindest müssten sie die im Pariser Klima-Abkommen vereinbarte Begrenzung der globalen Erwärmung einhalten und in der EU Deutschlands Gewicht dafür in die Waagschale werfen. Verlangt sind nach Aussagen des Weltklimarats (IPCC) dafür unbedingt Nullemissionen in sämtlichen Sektoren weltweit in drei Dekaden. Weiterlesen

UPPW-Vortrag Nr. 50

Matthias Sauer

Bundesumweltministerium, Berlin

Dienstag, 18. Juni 2019, 16:00 – 18:00 Uhr, Hörsaal XIII (Löwengebäude 2. OG)

Umweltinformationsrecht – Grundsatzfragen und Aktuelles zum Recht auf freien Zugang zu Umweltinformationen

Der freie Zugang von jeder Person zu Umweltinformationen ist auf EU-Ebene seit 1990 und national seit 1994 ein Standard des Umweltrechts. Durch die UN ECE Aarhus-Konvention von 1998 und im Nachgang durch die Umweltinformationsrichtlinie der EU von 2004 wurde das Niveau der Transparenz staatlichen Handelns nochmals wesentlich erhöht. Seitdem haben Praxis, Wissenschaft und Rechtsprechung auf allen Ebenen viele Vollzugs- und Rechtsfragen gelöst bzw. weiterentwickelt.  Weiterlesen

UPPW-Vortrag Nr. 49

Anja Gerdung, LL.M

Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau

Dienstag, 14. Mai 2019, 16:00 – 18:00 Uhr,  Hörsaal XIII (Löwengebäude, 1. OG)

Das neue Verpackungsgesetz

Das hohe Aufkommen an Verpackungsabfällen sowie neue gesetzliche Vorgaben sind derzeit intensiv diskutierte Themen. Bereits seit Anfang der 1990er Jahre bestand mit der Verpackungsverordnung eine Produktverantwortung der Hersteller für ihre Verpackungen. Danach sind Unternehmen für ihre Verpackungen verantwortlich – von der Herstellung bis zur Entsorgung. Dennoch bestehen aus Umweltsicht weiterhin enorme Herausforderungen hinsichtlich der Vermeidung oder zumindest Verringerung von Verpackungsabfällen sowie ihres Recyclings bzw. ihrer ressourcenschonenden Verwertung. Weiterlesen

UPPW-Vortrag Nr. 48

Sandra Hagel

Präsidentin des Landesamtes für
Umweltschutz Sachsen-Anhalt, Halle/Saale

Dienstag, 5. Februar 2019, 16:00 – 18:00 Uhr, Hörsaal XVI, Universitätsplatz, Melanchthonianum, 1. OG

Klimawandel in Sachsen-Anhalt und rechtliche Möglichkeiten für Klimaschutz sowie Anpassung an die Folgen des Klimawandels

Spätestens der Sommer 2018 hat gezeigt, dass der Klimawandel auch bei uns in Sachsen-Anhalt mess- und spürbar geworden ist. Daraus resultiert, dass nicht nur der Klimaschutz, sondern auch Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel hochaktuelle Herausforderungen sind – hängen doch u.a. Lebensqualität, landwirtschaftliche Erträge und der Schutz vor Extremwetterereignissen davon ab.

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UPPW-Vortrag Nr. 47

Anja Behnke, Josefine Betensted

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Berlin

Dienstag, 22. Januar 2019, 16:00-18:00 Uhr, Hörsaal XVI, Universitätsplatz, Melanchthonianum, 1. OG

Die neue TA Luft – Wichtige Fortschritte zum Schutz und zur Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen, vor allem für Intensivtierhaltungsanlagen

Die TA Luft von 2002 ist das zentrale Regelwerk zur Verringerung von Emissionen und Immissionen von Luftschadstoffen aus genehmigungsbedürftigen Anlagen. Sie gilt in Deutschland für mehr als 50.000 Anlagen und wird darüber hinaus in vielen inner- und außereuropäischen Ländern als Erkenntnisquelle herangezogen. Seit 2002 hat sich der Stand der Technik fortentwickelt, dies wird unter anderem deutlichdurch die zahlreichen Schlussfolgerungen über die Besten Verfügbaren Techniken(BVT-Schlussfolgerungen), die zwischenzeitlich auf Grundlage der EU-Industrieemissionsrichtlinie beschlossen wurden und von den Mitgliedstaaten verbindlich um zusetzen sind. Weiterlesen

UPPW – Vortrag Nr. 46

Franziska Heß

Fachanwältin für Verwaltungsrecht, Leipzig

Dienstag, 23.Okotber 2018, 16:00- 18:00, Hörsaal XVI, Universitätsplatz, Melanchthonianum

CEF-Maßnahmen oder Ausnahmeentscheidungen im Zulassungsverfahren und in der Bauleitplanung

Der Schutz von Tieren und Pflanzen ist in Zeiten des anhaltenden Flächenverbrauchs und des kontinuierlichen Rückgangs natürlicher Lebensräume auch aus Gründen des fortschreitenden Klimawandels eine Aufgabe, der sich Vorhabenträger, Behörden und Gerichte aktiv und mit Nachdruck stellen müssen. Weiterlesen

UPPW-Vortrag Nr. 45

Harald Notter,

Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz Baden-Württemberg

Dienstag, 19. Juni 2018, 16:00 – 18:00 Uhr, Hörsaal XV, Universitätsplatz, Melanchthonianum

Recycling als Alibi für mangelnde Abfallvermeidung?

Jeder spricht von Recycling und Recyclingquoten. Die Diskussion erweckt häufig den Eindruck, die vorrangigen Ziele der Kreislaufwirtschaft seien bereits erfüllt. Das nährt den Verdacht, dass Recycling für viele als Alibi für unterlassene Abfallvermeidung her halten muss. Auch wenn das Wort „Kreislauf“wirtschaft es suggeriert: In Wirklichkeit stellt Recycling nur die dritte Stufe der Abfallhierarchie dar. Weiterlesen