Umwelt- und Planungsrecht in Praxis und Wissenschaft

Unter dem Titel „Umwelt- und Planungsrecht in Praxis und Wissenschaft“ existiert seit 2009 in Halle/Saale ein Forum zur Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen der Verwaltungs- und Verfahrenspraxis auf den Gebieten des Umweltschutzes und der Raum- sowie Fachplanung. Ziel ist es, in Kooperation mit den auf diesen Gebieten tätigen Institutionen, Landes- und Kommunalbehörden sowie Verbänden der Region ein Forum zur Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse anzubieten und den Erfahrungsaustausch mit Akteuren aus der Rechts- und Verwaltungspraxis im mitteldeutschen Raum zu gestalten.

Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht die Organisation einer kontinuierlichen Veranstaltungsreihe zu ausgewählten Themen aus dem gesamten Bereich des Umwelt- und Planungsrechts. Die UPPW-Reihe wird von einem fachkundigen Koordinierungskreis unter dem institutionellen Dach der Juristischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Kooperation mit dem Umweltbundesamt konzipiert. Regelmäßig finden drei Veranstaltungen je Semester statt. Ein maßgebliches Kriterium für die Auswahl der Themen ist die Praxisrelevanz, insbesondere soll über neuere Rechtsentwicklungen informiert werden.

Die UPPW-Reihe wendet sich an alle mit dem Umwelt- und Planungsrecht befassten Personen aus den unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern der Praxis, Wissenschaft und Ausbildung. Eingeladen sind ausdrücklich auch alle Studierenden mit entsprechenden Interessenschwerpunkten.

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UPPW-Vortrag Nr. 47

Anja Behnke, Josefine Betensted

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Berlin

Dienstag, 22. Januar 2019, 16:00-18:00 Uhr, Hörsaal XVI, Universitätsplatz, Melanchthonianum, 1. OG

Die neue TA Luft – Wichtige Fortschritte zum Schutz und zur Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen, vor allem für Intensivtierhaltungsanlagen

Die TA Luft von 2002 ist das zentrale Regelwerk zur Verringerung von Emissionen und Immissionen von Luftschadstoffen aus genehmigungsbedürftigen Anlagen. Sie gilt in Deutschland für mehr als 50.000 Anlagen und wird darüber hinaus in vielen inner- und außereuropäischen Ländern als Erkenntnisquelle herangezogen. Seit 2002 hat sich der Stand der Technik fortentwickelt, dies wird unter anderem deutlichdurch die zahlreichen Schlussfolgerungen über die Besten Verfügbaren Techniken(BVT-Schlussfolgerungen), die zwischenzeitlich auf Grundlage der EU-Industrieemissionsrichtlinie beschlossen wurden und von den Mitgliedstaaten verbindlich um zusetzen sind. Weiterlesen

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UPPW – Vortrag Nr. 46

Franziska Heß

Fachanwältin für Verwaltungsrecht, Leipzig

Dienstag, 23.Okotber 2018, 16:00- 18:00, Hörsaal XVI, Universitätsplatz, Melanchthonianum

CEF-Maßnahmen oder Ausnahmeentscheidungen im Zulassungsverfahren und in der Bauleitplanung

Der Schutz von Tieren und Pflanzen ist in Zeiten des anhaltenden Flächenverbrauchs und des kontinuierlichen Rückgangs natürlicher Lebensräume auch aus Gründen des fortschreitenden Klimawandels eine Aufgabe, der sich Vorhabenträger, Behörden und Gerichte aktiv und mit Nachdruck stellen müssen. Weiterlesen

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UPPW-Vortrag Nr. 45

Harald Notter,

Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz Baden-Württemberg

Dienstag, 19. Juni 2018, 16:00 – 18:00 Uhr, Hörsaal XV, Universitätsplatz, Melanchthonianum

Recycling als Alibi für mangelnde Abfallvermeidung?

Jeder spricht von Recycling und Recyclingquoten. Die Diskussion erweckt häufig den Eindruck, die vorrangigen Ziele der Kreislaufwirtschaft seien bereits erfüllt. Das nährt den Verdacht, dass Recycling für viele als Alibi für unterlassene Abfallvermeidung her halten muss. Auch wenn das Wort „Kreislauf“wirtschaft es suggeriert: In Wirklichkeit stellt Recycling nur die dritte Stufe der Abfallhierarchie dar. Weiterlesen

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