Präsenzveranstaltung – Hallischer Saal, Burse zur Tulpe, Universitätsring 5, 1. Etage
Dienstag, 27. Januar 2026, 16:00 -18:00 Uhr
Rechtsanwalt Stefan Kopp-Assenmacher, KOPP ASSENMACHER Rechtsanwälte
Die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie – Ziele, Maßnahmen und
Umsetzung in der Praxis
Am 4.12.2024 hat die Bundesregierung die Nationale
Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) verabschiedet. Die Strategie
umfasst eine Vielzahl von Zielen und Maßnahmen zur weiteren
Verbreiterung und Vertiefung der Kreislaufwirtschaft. Angefangen
von Ideen zur Abfallvermeidung eröffnet sie Räume für neue
Instrumente, u.a. für eine umweltbewusste Konzeption von
Produkten und die Steigerung des Einsatzes von Sekundärrohstoffen
bis hin zu Maßnahmen der ökologischen Kreislaufführung von
Rohstoffen und der Senkung des Primärrohstoffverbrauchs. Die
NKWS adressiert sowohl Industrie und gewerbliche Wirtschaft als
auch die Entsorgungs- und Recyclingbranche und fasst damit
zusammen, wie Deutschland mittel- und langfristig eine
kreislauforientierte Wirtschaft entwickeln will.
Der Vortrag geht auf die Ziele und Maßnahmen der NKWS ein und
befasst sich mit den damit verbundenen Chancen zur Schließung von
Kreisläufen. Dabei verbindet der Vortrag die NKWS mit den
europäischen Entwicklungen, ausgehend vom Konzept der Circular
Economy auf der Grundlage des Green Deal und mit Blick auf die mit
dem geplanten Circular Eonomy Act verbundenen Erwartungen.
Schließlich ist auch der aktuelle Stand der Umsetzung zu bewerten
und sind die nächsten Verfahrensschritte zu betrachten.
Zum Referenten:
Stefan Kopp-Assenmacher ist Rechtsanwalt im Umwelt- und
Planungsrecht. Studium in Göttingen, Wien, Berlin. Seit 1999
Rechtsanwalt. 2013 Gründung der Kanzlei KOPP-ASSENMACHER
Rechtsanwälte. Seit 2015 Lehrbeauftragter für Ressourcenschutzrecht
an der Universität Lüneburg. Seit 2020 Geschäftsführender
Herausgeber der Zeitschrift „Umweltrechtliche Beiträge in
Wissenschaft und Praxis“ (UWP). Seit 2022 Mitherausgeber der
“Zeitschrift für das Recht der Kreislaufwirtschaft” (AbfallR). Zahlreiche
Fachvorträge, Veröffentlichungen und ehrenamliche Gremienarbeit im
Umweltrecht.
