UPPW-Vortrag Nr. 42

Die Dezemberveranstaltung wird Herr Prof. Dr. Michael Rodi (Ernst Moritz Arndt Universität Greifswald, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Finanzrecht, Umweltrecht und Energierecht) zum wohl ebenso spannenden Thema „Straßenverkehrsrecht und Klimapolitik“ gestalten. Dieser Vortrag wird ausnahmsweise an einem Donnerstag stattfinden, genauer am Donnerstag, dem 7.Dezember, 16 – 18 Uhr.

UPPW-Vortrag Nr. 41

UPPW startet in diesem Wintersemester mit einem ganz aktuellen Thema. Herr Ministerialrat Dr. Christof Sangenstedt (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit) wird am Dienstag, dem 21.November, 16:00 – 18:00 Uhr über die „Neuerungen durch das UVP-Modernisierungsgesetz“ vom 20. Juli 2017 (BGBl. I S. 2808) referieren.

UPPW – Vortrag Nr. 40

Dr. Stefan Möckel, Leipzig

Agrarumweltrecht heute und morgen

Im Mittelpunkt des Vortrags stehen die Umweltauswirkungen der landwirtschaftlichen Bodennutzung. Behandelt werden sowohl die Anforderungen des darauf bezogenen Ordnungs- und Planungsrecht als auch die Voraussetzungen des europarechtlich geprägten Agrarbeihilferechts. Trotz der Vielzahl an agrarumweltrechtlichen
Vorschriften gehen von der Intensivlandwirtschaft weiterhin erhebliche Beeinträchtigungen für die Umwelt aus. Weiterlesen

UPPW – Vortrag Nr. 39

Rechtsanwalt Moritz Grunow, Essen
Starkregenbeseitigung über Straßenflächen – rechtliche Verantwortlichkeit, Zuständigkeiten und Finanzierung
Künftig sind im Zuge eines globalen Klimawandels ansteigende Häufigkeiten und Intensitäten von Starkregenereignissen auch in den urbanen Räumen der Bundesrepublik Deutschland immer wahrscheinlicher. Die Mitbenutzung von Verkehrsflächen bei Starkregen zur Niederschlagswasserbewirtschaftung ist vor diesem Hintergrund Teil einer möglichen Strategie zur Vermeidung von Schäden anliegender Grundstücke und wichtiger Infrastrukturen. Weiterlesen

UPPW – Vortrag Nr. 38

Prof. Dr. Ulrich Smeddinck, Braunschweig

 
Das neue Standortauswahlgesetz 2017

 
Noch gibt es kein Endlager für Atommüll in Deutschland. Allerdings ist der Startschuss für ein neues Verfahren zur Auswahl eines Standortes gefallen. Im Anschluss an den gesellschaftlichen Groß-Konflikt um die friedliche Nutzung der Kernenergie und das Scheitern des Endlager-Projekts in Gorleben hat der Gesetzgeber sich für ein völlig neuartiges rechtliches Herangehen entschieden: Weiterlesen

UPPW-Vortrag Nr. 37

Prof. Dr. Martin Wickel, Hamburg

Das Baurecht in der Krise – Flüchtlingsunterkünfte als strukturelle Herausforderung für das Bauplanungsrecht

Die Unterbringung Geflüchteter stellte und stellt für viele Gemeinden eine große Herausforderung dar. Zunächst stand die Schaffung temporärer Unterkünfte in kurzer Zeit im Vordergrund. Zusätzlich muss eine große Zahl von Menschen mit preisgünstigem Wohnraum versorgt werden, dies zum Teil unter den Bedingungen allgemeiner Wohnungsknappheit. Das Bauplanungsrecht hat sich dabei als Hindernis erwiesen. Hierauf hat der Gesetzgeber 2014 und 2015 mit zwei Novellen des BauGB reagiert. Die Regelungen stellen zum Teil eine radikal anmutende Durchbrechung der zuvor bestehenden Rechtslage dar. Weiterlesen

UPPW-Vortrag Nr. 36

Dr. Cathrin Zengerling, Hamburg
Urbane Fußabdrücke – Verantwortung und Verbindlichkeit in der strategischen
Steuerung kommunaler Treibhausgasemissionen
Städte sind entscheidende Akteure bei der Bekämpfung des Klimawandels. Urbane Infrastrukturen und Lebensstile verursachen signifikante Anteile weltweiter Treibhausgasemissionen. Sie hinterlassen globale Fußabdrücke. Zum Beispiel wurden im Jahr 2005 ungefähr 75% der globalen Energieflüsse in Städten verbraucht. Gegenwärtig lebt ungefähr die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten und es wird prognostiziert, dass die Zahl bis zum Jahr 2050 auf 66% ansteigt. Weiterlesen

UUPW-Vortrag Nr. 35

Dr. Willy Boß, Magdeburg und Johannes Dorendorf, Halle Intelligentes (Kompensations-)

Flächenmanagement als Beitrag zur Senkung des Entzugs landwirtschaftlicher Flächen

In Deutschland werden täglich rund 70 Hektar durch den Siedlungs- und Verkehrswegebau in Anspruch genommen. Hinzu kommen weitere Flächen für den Ausgleich der Eingriffe in Natur und Landschaft. Die Nationale Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung verfolgt das ehrgeizige Ziel bis 2020 die Flächeninanspruchnahme für Siedlung und Verkehr auf 30 Hektar je Tag zu begrenzen. Dieses Ziel ist aus Sicht der Praxis mit der gegenwärtigen Vorgehensweise nicht zu erreichen.

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UPPW-Vortrag Nr. 34

Dienstag, 26. April 2016, 16:00–18:00 Uhr,  Hörsaal XV, (Melanchthonianum), Universitätsplatz

Rechtsanwalt Gregor Franßen, EMLE, Essen

„Deponien auf neuen Flächen – Standortbezogene Rechtsfragen“

In mehreren Bundesländern besteht aktuell ein zumindest regionaler Deponiebedarf, teilweise ist die Entsorgungssicherheit landesweit nicht gegeben. Trotz Zero-Waste-Ansätzen, die u.a. eine Entbehrlichkeit von Deponien zum Ziel haben, werden Deponien langfristig unverzichtbar sein. Es ist nicht allgemeinwohldienlich, deponierungsbedürftige Abfälle in günstigere Verwertungswege entweichen zu lassen, in denen eine ordnungs-gemäße und unschädliche Entsorgung nicht gewährleistet ist.

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UPPW-Vortrag Nr. 33

Prof. Dr. Alexander Roßnagel

„Einbezug der Öffentlichkeit in Entscheidungsprozesse zu Windkraftanlagen“

Windkraftanlagen tragen den Konflikt zwischen Nutznießer und Betroffenen
der Energieerzeugung in die Fläche. Trotz dem allgemeinen Bekenntnis zur
Energiewende führen Vorhaben, Windkraftanlagen zu errichten, vielfach zu
heftigen Konflikten vor Ort. Mit der Art und Weise, wie diese Konflikte in
Planungs- und Genehmigungsverfahren bearbeitet werden, sind alle Beteiligten unzufrieden.
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